Ursache für den Bedarf an Eigensicherung

Entgegen der medialen Berichterstattung gehe ich davon aus, dass wir in einer vergleichsweisen sicheren Umwelt leben. Dennoch kommt es immer wieder zu Gewaltereignissen, in deren Folge die Frage nach Selbstverteidigungskursen steigt: Konflikte mit Klienten/ Kunden, am Bahnhof oder dem Klassiker: in der Kneipe oder dem Heimweg angezockt zu werden. Das  sind nur wenige von vielen möglichen Situationen. Die Frage die man sich nach so einem Erlebnis sich selbst stellt:

  • Warum ich?
  • Wie kann ich mich verhalten, um relativ sicher aus so einer Situation zu kommen?

Eine kurze Analyse


In Selbstverteidigungskursen werden meist Techniken in Kontext bestimmter, abgesprochener Angriffe unterrichtet und trainiert. Auch Kampfsportarten und Kampfkünste legen einen großen Wert auf das Technik- und teilweise auch auf ein Kampftraining. Alle Akteure eint hier, dass sie sich in einem sichern Umfeld befinden, wo sie mit einer bewussten Intention hingegangen sind.

 

Die Situation in "freier Wildbahn" ist aber eine andere - meist besteht hier kein konkretes Bild davon, was gerade passiert, wer beteiligt ist und warum gerade ich mich in dieser Situation befinde. 

In den meisten Fällen hat man es hier mit einem mehr oder weniger erfahrenen Predator zu tun - einer Person, die bewusst auf Stress aus ist und mit hoher Wahrscheinlichkeit

über Erfahrungen verfügt, Leute einzuschüchtern und diese auch körperlich anzugehen.

 

Wenn Sie sich im Fokus eines solchen Predators befinden,

  • werden Sie in der Lage, die im bekannten Umfeld erlernten Techniken einzusetzen?
  • können Sie den Stress in dieser Situation beherrschen?
  • wie lange können Sie sich mit welchem Impact und schließlich Erfolg zur Wehr setzen?
  • verfügen Sie über die notwendigen Fähigkeiten, (realtiv) unbeschadet aus einer solchen Situation zu kommen?

Fokus Situationsbewusstsein

Situationen sind nicht plötzlich da -

sie entwickeln sich erst zu einer potenziellen Bedrohung! 

 

Für eine erfolgreiche Eigensicherung ist es notwendig, sich der Situation bewusst zu sein. Es bedarf der Fähigkeit, die Mechanismen bedrohlicher Situationen frühzeitig erkennen und verstehen zu können, um so ein präventives Grundverhalten zu entwickeln.

 

Situationsbewusstsein ermöglicht neue Perspektiven bei der Betrachtung von bedrohlichen Situationen einzunehmen und bringt viele Handlungsoptionen mit sich. 


Angebot

Situationsbewusstsein bietet den Rahmen, erlernte Selbstverteidigungs-/ Kampfsport-/ Kampfkunsttechniken kontextbezogen einzusetzen. Die Mustererkennung bekannter und typischer Situationen können hierzu trainiert werden und wirken sich unmittelbar auf die eigene Handlungskompetenz aus.

 

Ich beschäftige mich mit den ersten beiden Stufen der Pyramide: dem know-why und-how, wozu ich Impulsvorträge, Seminare und Workshops anbiete. Ich verfolge hier das Ziel, Mechanismen bedrohlicher Situationen erkennen, verstehen und präventiv beeinflussen zu können.

 

Mein Angebot richtet sich an

  • Studentinnen und Studenten der Psychologie, Sozialwissenschaften und Pädagogik; 
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden, die mehr Sicherheit im Umgang mit Klienten/ Kunden gewinnen wollen;
  • Sicherheitsunternehmen, die Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr Gewissheit über den Umgang mit schwierigen Situationen ermöglichen möchten sowie
  • Kampfsportvereine und Kampfkunstschulen, die ihren Schülerinnen und Schülern eine psychologische Perspektive auf das Thema Eigensicherung ermöglichen möchten.

 

Das know-what in Form von Techniken, wie Schlagen, Ringen oder Treten, finden Sie hingegen bei Ihren lokalen Kampfkunst-und Kampfsportexperten.